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Vier Tipps zum Datenschutz beim Einsatz Künstlicher Intelligenz

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die die Verarbeitung personenbezogener Daten in der EU reguliert, ist seit mehr als einem Jahr in Geltung. Den daraus resultierenden Pflichten für datenverarbeitende Unternehmen wurde viel Beachtung geschenkt. Weniger stark thematisiert wurde dabei allerdings das von der DSGVO eingeräumte Recht nicht ausschließlich einer automatisierten Entscheidung zu unterliegen. Dieses Recht ist jedoch für den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) besonders relevant. Konkret besagt die DSGVO, dass gegen eine ausschließlich automatisierte Entscheidung dann Einspruch eingelegt werden kann, wenn diese gegenüber der betroffenen Person rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. Negative Auswirkung auf den Zugang zum Arbeitsmarkt, zu einer Ausbildung, zu Wohnraum und damit verbunden auch der Zugang zu Krediten werden als in ähnlicher Weise beeinträchtigende Wirkung angesehen.