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Vier Tipps zum Datenschutz beim Einsatz Künstlicher Intelligenz

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die die Verarbeitung personenbezogener Daten in der EU reguliert, ist seit mehr als einem Jahr in Geltung. Den daraus resultierenden Pflichten für datenverarbeitende Unternehmen wurde viel Beachtung geschenkt. Weniger stark thematisiert wurde dabei allerdings das von der DSGVO eingeräumte Recht nicht ausschließlich einer automatisierten Entscheidung zu unterliegen. Dieses Recht ist jedoch für den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) besonders relevant. Konkret besagt die DSGVO, dass gegen eine ausschließlich automatisierte Entscheidung dann Einspruch eingelegt werden kann, wenn diese gegenüber der betroffenen Person rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. Negative Auswirkung auf den Zugang zum Arbeitsmarkt, zu einer Ausbildung, zu Wohnraum und damit verbunden auch der Zugang zu Krediten werden als in ähnlicher Weise beeinträchtigende Wirkung angesehen.

Wie Künstliche Intelligenz Geschäftsprozesse in der Finanzindustrie verändert

Mit riesigen Mengen an qualitativ hochwertigen Daten und einem ausgeprägten Innovationsgeist ist die Finanzdienstleistungsbranche führend bei der Implementierung von Lösungen auf Basis der Künstlichen Intelligenz (KI). Im Moment sehen wir KI vor allem in kundennahen Bereichen wie zum Beispiel zur Erhebung von Customer Insights oder der Verbesserung der Customer Experience. US-Amerikanische Kreditinstitute wie Wells Fargo und Bank of America kann man sich mit zu den Vorreitern zählen, wenn es um den erfolgreichen Einsatz von KI-Chatbots und virtuelle Assistenten geht. Aber auch hinter den Kulissen im Back Office profitieren Mitarbeitende in administrativen Prozessen, Telefonbanking oder HR von der Fähigkeit der KI, die es ermöglicht fundierte Entscheidungen zu treffen, die Effizienz zu verbessern und Risiken zu reduzieren.

Wie sich Künstliche Intelligenz auf Customer Insights für Ihr Finanzinstitut auswirkt

In der heutigen digitalen Zeit sind Wissens- und Informationsvorsprünge oft marginal. Doch wer das Wissen über seine eigenen Kunden hat und systematisch nutzt, kann einen enormen Vorteil gegenüber dem Wettbewerb haben. Auch die strategische Frühaufklärung ist besonders relevant, um frühzeitig auf Entwicklungen im Unternehmensumfeld aufmerksam zu werden und diese zu bewerten. Künstliche Intelligenz ist eine der Entwicklungen, die längst in der Gesellschaft angekommen ist. Über digitale Assistenten wie „Siri“, „Cortana“ oder „Alexa“ sind sie längst Teil unseres Alltags geworden. Selbstverständlich findet die Künstliche Intelligenz auch in der Finanzbranche immer weiter Einzug. Zum einen, weil die Finanzindustrie seit jeher eine Schlüsselrolle in der Digitalisierung und Innovationen einnimmt. Zum anderen, da Spitzen-Akteure in der Finanzwelt immer schon an den nächsten Schritt denken sollten – oder ihn im besten Fall sogar voraussagen können. Womit wir schon bei einem zentralen Anwendungsbereich der Künstlichen Intelligenz wären.